Anhand dieser Übersichtskarte wurden 1825/26 unter Leitung
von Katastergeometer Drolshagen, Döllinger u.a.
die einzelnen Flurkarten im 500-er bzw 1000-er Maßstab
aufgenommen.
Diese Flurkarten meist im
Format von 80 x 150 cm befinden sich im Stadtarchiv.
Im Vordergrund die damalíge Neustrasse.
Der heutige Overbergplatz ist noch vom Tiberbach
durchflossenes Ödland, die Neustrasse stadtauswärts ist einseitig noch Gartenland.
Im Vordergrund die Borkener Straße, erst seit 1923 hatte sie diesen Namen.
Das Gartenland links ist inzwischen bebaut, in der Bildmitte vorne Haus Mues
Im Vordergrund die Borkener Straße, von 1933 bis 1945 war diese umbenannt zur von-Papen-Straße.
Der Overbergplatz ist inzwischen stirnseitig mit dem neuen Feuerwehrgebäude bebaut.
Luftbild Dülmen 1933/34 aus südlicher Richtung, d.h. aus Richtung Haltern.
Die von unten auf die Viktorkirche zuführende Strasse ist die Schloßstraße.
Der Weg rechts vom Schloß entspricht in etwa dem Verlauf der heutigen Halterner Straße.
Luftbild 22.März 1945
Stadtkern Dülmens
Flug-/Bild-Nr.3121-41
aufgenommen um Mittag [Schattenwurf nach Nord z.B. beim Kamin Leeser]
Originaltext auf der Seite 'Royal Air Force Bomber Command 60th Anniversary' :
22 March 1945.
.. Attack on Dülmen by 130 aircraft - 106 Halifaxes, 12 Lancasters, 12 Mosquitos -
of Nos 4 and 8 Groups. No aircraft lost. This was an area attack and the town
was soon burning after a concentrated raid in clear weather conditions.
No other details are available.
Der hier beschriebene Luft- angriff war einer von mehreren Angriffswellen der
RAF und der US Air Forces am 21. und 22.März 1945.
aufgenommen spätvormittags [Schattenwurf nach NW] am
Tag nach den Bombardierung- en vom 21./22. März 1945.
In der Bildmitte Bendix, nur in deren Parkanlage ein Bombentrichter.
Links unten der Marienplatz, nach oben abzweigend die Elsa-Brändström-Straße
und die Hohe Straße. In den Gärten mehrere Bombentrichter, die Häuser
vor allem am Marienplatz sind weitgehend zerstört, das Dach der Kreuz-Kirche
ist im Mittelteil abgedeckt.
[Ausschnitts-Vergrösserung des in den Dlm.Heimatblättern 1995/1 veröffentlichten
Luftbilds K4096.]
Der Rathaus-Neubau war Oktober 1956 fertiggestellt
worden, die Viktorkirche war noch bis 1959 ohne Turmhelm.
Das Gelände der Croy'schen Rentei, d.h. die Brachfläche zwischen dem Nonnenturm
im Vordergrund und der Münsterstrasse, wurde erst in den 60-er Jahren mit
dem Woolworth-Warenhaus bebaut ... und war bis dahin vor allem
wegen der Keller- und Bunkerräume ein beliebter Abenteuer-Spielplatz.
Münsterstraße 1910 Haus Nr.15/Ecke Nonnengasse
im Bild Franziska Bödiger mit Söhnen Heinrich, Anton und Franz.
Hauseigentümer war der Müller Bernard Bügelmann.
das gleiche Gebäude am linken Bildrand auf diesem Foto der Nonnengasse.
Marktplatz um 1930 ? mit Marktbrunnen. Blick auf Wiese [vorstehend]
und Jürgensmeier [mit Zwiebelhaube]. Die Gebäude am linken
Bildrand waren eine einzeilige Randbebauung in der Achse
der heutigen Marktplatzmauer, u.a. mit der Marktapotheke.
spektakulärer Unfall 1930 auf der Marktstrasse.
LKW fuhr ins Schaufenster von Schneidermeister
Schlüter. Auch 3 PKW-Unfälle ereigneten sich im Jahr 1930.
Marktstrasse um 1907 vom Königsplatz aus gesehen.
Im 4.Haus auf der linken Seite war von 1906 -1927
das Schuhmachergeschäft von Josef Bödiger.
Königstrasse [verlängerte Viktorstrasse] mit Lorenkenturm von Norden. Postkarte
Blick vom Königsplatz in die Königstrasse, rechts entlang bis kurz vor
den Lorenkenturm erstreckte sich das Firmengebäude des seinerzeit renommierten Laumann-Verlags.
Großvater Anton II Bödiger hat dort von 1902-1941 als Verlagsbuchhändler gearbeitet
Lüdinghauser Tor vor 1911. Die Ansätze im Mauerwerk für die ursprünglich hölzerne
Wachbrücke sind noch erkennbar, 1911 wurde das steinere Mittelstück eingebaut.
Lüdinghauser Tor um 1930. Links Pflegetrakt und Hauptgebäude Franz-Hospital,
anschließend Schmitz, rechts das Postgebäude, dann Mauer um Judenfriedhof
Marienplatz und Lüdingh.Tor um 1953 nach Wiederaufbau.
Das Tor ist instandgesetzt,der Viktor-Kirchturm noch nicht.
Rechts Geschäft Bödiger, links Kolonialwarenladen Bissing.
die Neustraße wurde 1923 in Borkener Straße umbenannt,
nach 1933 von-Papen-Straße.
Das Eckhaus 276 zum Südring war 1796 von Urururopa Joan
als Neutor-Pförtnerhaus gebaut worden. Nach Abriss
des Neutors im Jahre 1827 war es bis um 1900 Wohn-
und Geschäftshaus von Fuhrmann Heinrich und Lohgerber Anton Bödiger ab ~1938 dann Weschmann,
ist heutige Gaststätte Corner.
um 1900. Blick vom heutigen Overbergplatz auf Rückseite der Westring-Häuser.
Diese Häuserzeile besteht heute nicht mehr.
Vorne am Tiberbach Frauen bei grosser Wäsche.
Die gegenüberliegende Seite der Neustrasse [Borkenerstr.],
rechts Rassenberg, anschliessend Baustelle [Lehr],
hinter dem Bauwagen die beiden Westring-Eckhäuser
von Möllers und A.H.Bödiger.
Eckhäuser Neustraße [spätere Borkenerstraße]
mit Westring,
links im Abendlicht ...
rechts Ausschnitt aus obigem Baustellenfoto.
Das linke Eckhaus war Haus 310, in dem bis ~1906 die
Anton-Heinr.Bödiger-Familie wohnte. Im rechten Eckhaus
wohnte die Familie von Schneider Möllers, vor dem
Haus eine öffentliche Pumpe.
Marienplatz um 1953. Die Viktorkirche noch turmlos.
Die rechte Häuserzeile war gerade fertiggestellt.
Rechts Bödiger und Café Uckelmann,
links das damalige Kolonialwarengeschäft Bissing